Leitidee:
Fördern und Helfen bei Schwächen –
Fördern
und Fordern bei Stärken
Es
ist uns ein wichtiges Anliegen, unsere Schülerinnen und Schüler zu
fördern, sie zu fordern und sie zu unterstützen, wo immer es notwendig
und möglich ist. Mit diesem Prinzip kommen wir dem Bildungs- und Erziehungsauftrag
des Gymnasiums nach, der von uns verlangt, jeden Schüler nach seinen individuellen
Fähigkeiten und Neigungen zu fördern und somit seinen Begabungspotentialen
gerecht zu werden. Wir unterbreiten Hilfsangebote bei Leistungsschwächen
ebenso wie wir die Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler
in den Blick nehmen. Genaue Beobachtung und Beratung sind Voraussetzung
für das Erkennen der individuellen Leistungsfähigkeit und helfen
uns bei der Zuweisung zu entsprechenden Förderprogrammen.
Seit
der Gründung unseres Gymnasiums ist die Förderung der Schülerinnen
und Schüler unser Anliegen. Im Laufe der Jahre hat sich aus den vielen
Ansätzen, Modellen und Maßnahmen unseres Programms ein Förderkonzept
entwickelt, dessen einzelne Inhalte an verschiedenen Stellen des
Schulprogramms beschrieben und hier nochmals im Zusammenhang vorgestellt
werden.
Die
Förderung erfolgt einmal durch Maßnahmen der Binnendifferenzierung
im Fachunterricht des Klassenverbandes, andererseits durch spezielle
Zusatzangebote.
Die
folgende Übersicht weist sowohl die bereits existierenden als auch die
in der Entwicklung befindlichen Angebote aus. Dabei ist zu beachten,
dass manche der Angebote aus der Initiative und dem Engagement einzelner
Personen oder Gruppen entstehen und einem Prozess der Entwicklung unterliegen,
bevor sie durch Beschlüsse der Mitwirkungsorgane als fester Bestandteil
des Schulprogramms verankert werden. Zur Zeit
gilt dies etwa für die DELF-Prüfungen im Fach Französisch
oder auch für das Programm „Erwachsen Werden“. Der Nachfrage und den Möglichkeiten
entsprechend wird sich die Schulleitung bemühen, die entsprechenden
Voraussetzungen zu schaffen.
Übersicht: Fördermaßahmen am Gymnasium
Nottuln
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Bereich Bildung
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Jg.
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Zuständigkeit
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realisiert
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Hausaufgabenbetreuung
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5-7/8
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Oberstufenschüler/
Honorarkräfte
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(im Aufbau)
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Das Lernen lernen -
Arbeits- und Lernformen
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5/6
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Klassenlehrer/Fachlehrer
|
x
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Förderunterricht in:
Deutsch
Rechtschreibeschwäche
Englisch
Mathematik
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5-7, 9
|
Fachlehrer/
Klassenlehrer
|
x
|
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Nachhilfeangebote
(individuell)
|
5-10
|
Oberstufenschüler
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nach Absprache
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Projekt "Schüler helfen
Schülern"
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5-8
|
Oberstufenschüler
|
x
|
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Freiarbeit
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5-6
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Fach- u. Klassenlehrer
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x (tw.)
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Einführung in die Arbeit am PC
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5 - 13
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alle Fachlehrer
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x
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Angleichungskurse
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10/11
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Fachlehrer
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x (tw.)
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Begabtenförderung
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ab 5.2
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Koordinatoren
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Enrichments
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ab 7
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Frau Poggemann
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DELF
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Fachschaft Französisch
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x
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Bundesfremdsprachen-
wettbewerb
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9-11
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Fachschaften Englisch
und Latein
|
x
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Mathematikolympiade
|
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Fachschaft Mathematik
|
x
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Känguru-Wettbewerb
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Fachschaft Mathematik
|
x
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Bereich Erziehung
|
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|
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„Erwachsen werden“
|
5/6
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Klassenlehrer
|
x
|
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Selbstbehauptung- und
Konflikttraining
|
7-10
|
Anbieter von außen
|
x
|
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Mediation/Streitschlichter
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9-10
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Frau Lange-Meischen
|
x
|
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Schulsanitätsdienst
|
8-10
|
Frau Langenberg
|
x
|
Prinzipien der Förderung:
• Fördern beginnt so früh wie möglich
• Fördern beginnt mit einer Lernstandsdiagnose
und basiert auf beobachteter
Lernentwicklung
• Fördern bedeutet angemessene Gestaltung
von Lernsituationen
• Fördern heißt Sichern durch variationsreiches
Üben und Anwenden
• Fördern meint Persönlichkeitsstabilisierung,
Entwicklung von Haltungen,
Ausdauer und Vertrauen in die eigenen
Fähigkeiten
• Förderung meint auch Anwendung von Strategien
und Lernen aus Fehlern
In förderndem Unterricht lernen die Schülerinnen und Schüler
• mitzuplanen und selbst zu planen
• zu entdecken
• zu erkunden
• zu untersuchen
• zu beobachten
• zu experimentieren
Förderdiagnostik achtet
besonders auf:
• auditive Speicherung
• Sprachverständnis
• Störungen im visuellen Bereich
• Problemlöseverhalten und soziale Kompetenz
• Fehleranalyse
• Spiel- und Malverhalten
• Orientierungsfähigkeit
• Motorik
• Kognition
• Wahrnehmungsfähigkeit
• Entwicklungsprozesse (Umgang mit Aufgaben,
elementares Wissen,
fachliche Kompetenzen)
Traditionell
zieht sich das Grundprinzip „Fördern und Fordern“ als Handlungsmotiv
durch alle Stufen der Schule. Es kann von einer Schwerpunktverschiebung
von Klasse 5 bis 13 ausgegangen werden.
Behutsam
und schrittweise werden die Schüler/-innen an ihre neue Schule herangeführt.
Ein Tag der offenen Tür bietet einen Einblick in das gesamte Spektrum
der schulischen Arbeit. Der Kennenlerntag ermöglicht vor dem Eintritt
ins Gymnasium erste Begegnungen mit neuen Mitschülern, Lehrern und
Räumlichkeiten. Die ersten Tage der Klassen 5 sind als Einführungstage
konzipiert; Paten aus der Mittelstufe begleiten die Klassen 5/6.
In
der Erprobungsstufe (Klassen 5 und 6) wird eine individuelle Förderung
als zentrale Forderung an den Unterricht angesehen. Den einzelnen
Schülerinnen und Schülern bieten wir zahlreiche Möglichkeiten an, die
in ihrer speziellen Lern- und Arbeitssituation hilfreich oder anregend
sein können:
Die
Schule bietet einen Methodenkurs zum Thema "Das Lernen lernen" an. Sie richtet Förderunterricht in
Deutsch mit dem Schwerpunkt Lese-Rechtschreib-Schwäche ein sowie Förderkurse
in den Fächern Mathematik und Englisch. Daneben steht das umfangreiche
Angebot an die Schülerinnen und Schüler, die über den Unterrichtsstoff
hinaus Anregungen und Betätigungsmöglichkeiten im intellektuellen
sowie im kreativen oder sportlichen Bereich suchen. Hierzu gibt es auch
schon für die Erprobungsstufe attraktive Angebote im Bereich der Arbeitsgemeinschaften.
Um den Übergang aus den Grundschulen in unsere Erprobungsstufe für Kinder
und Lehrkräfte zu optimieren, arbeiten wir pädagogisch intensiv mit
den Grundschulen zusammen. Dies beinhaltet gemeinsame Treffen, Absprachen
und Hospitationen.
Seit
einigen Jahren haben sich Lehrer/-innen unserer Schule besonders in
der Jahrgangsstufe 5 mit dem Programm „Erwachsen Werden“ beschäftigt
und dies in ihre pädagogische Arbeit integriert. Dies erfordert eine
entsprechende Ausbildung und die Teilnahme an Trainingsseminaren,
die bisher durch einen Sponsor getragen wurden. Je nach Bedarf und
Wunsch der betreffenden Klassenleiter/-innen bzw. der Klassenleitungsteams
wird die Schule sich bemühen, die notwendigen Voraussetzungen für die
Arbeit mit diesem Programm auch in Zukunft zu schaffen.
Neben
der systematischen Unterrichtsarbeit in den Fächern legen wir besonderen
Wert auf:
1.
Konsequentes Rechtschreibtraining; Material zur Übung gibt es in verschiedenen
Publikationen (u. a. „Rechtschreibtraining“ von AOL, „Abschreiben erwünscht“
von Cornelsen);
2.
Konzentrationsübungen: auch hierzu ist vielfältiges Material vorhanden
und wurde im Methodenkurs ausgebaut;
3.
Arbeit am PC: bereits ab der 5. Klasse soll eine Einführung in den Umgang
mit dem PC stattfinden; zum Einsatz kommen sollen hier auch speziell für
den Fachunterricht bereitgestellte Programme (s. Medienkonzept)
Die
sich anschließende Mittelstufe (Klassen 7 –10) ist dann durch eine Zunahme
des Aspekts der „Forderung“ gekennzeichnet, so dass hier „Fördern und Fordern"
in einem altersangemessen anspruchsvolleren
Verhältnis erscheint. Ein Ziel des Gymnasium Nottuln ist es, in dieser
schwierigen Entwicklungsphase eine konsequente Begleitung für das
Lernen selbst zu entwickeln. Ansätze dazu liegen z.B. in projektorientierten
Arbeitsformen, der ggf. aus den Jgst. 5 und 6 fortgeführten
Arbeit im Projekt „Erwachsen Werden“ sowie der beginnenden Berufswahlorientierung
vor.
In
Klasse 6 bzw. 7 (nur noch für den laufenden Jahrgang 6) wird als zweite
verbindliche Fremdsprache Französisch oder Latein angeboten. In der
Regel werden die Klassen nicht neu zusammengesetzt. Die jeweils nicht
gewählte Fremdsprache wird z.Zt. im Differenzierungsbereich
erneut angeboten, die Einrichtung kann allerdings nicht garantiert
werden. Statt der dritten Fremdsprache besteht im Differenzierungsbereich
die Möglichkeit, Fächer zu wählen, die im wesentlichen aufgabenfeldorientiert
auf die Oberstufenarbeit ausgerichtet sind, also neben den sprachlichen
Angeboten naturwissenschaftliche, mathematische und informationstechnologische
Schwerpunkte enthalten.
Schülern
und Schülerinnen, die aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und –willigkeit ein Schuljahr überspringen wollen, steht ein
eigenes Unterstützungssystem zur Verfügung (s.u.).
Die
Sekundarstufe II (Jahrgangsstufe 11 – 13) ist durch den Blick auf das Abitur
geprägt; das Fordern steht im Zentrum, die Begleitung besteht zunehmend
in der Moderation eigenverantwortlichen Lernens. Wir sehen einen
wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit darin, die Schülerinnen und Schüler
zu selbstständigem Arbeiten, Sachmotivation und Durchhaltevermögen
zu führen. Das an der Schule angestrebte Selbstlernzentrum (Bibliotheksnebenraum)
soll diesem Anspruch in besonderer Weise zur Umsetzung verhelfen.
Zu
Beginn der Oberstufe findet für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe
11 ein Einführungsseminar "Lern- und Arbeitstechniken" (Methodenseminar)
statt. Zu den Themen zählen z. B. freies und adressatenbezogenes Sprechen,
Informationsbeschaffung und -aufbereitung sowie die Strukturierung
von Facharbeiten und die Berufswahlvorbereitung. Mit Unterstützung
des Fördervereins und weiterer Sponsoren werden regelmäßig Rhetorikkurse,
die Teilnahme an einem Assessment Center und an
Berufseignungstests oder auch Expertenvorträge und Diskussionsrunden
angeboten.
In
den Fächern Deutsch, Englisch, Sozialwissenschaften, Mathematik werden
via Internet den beteiligten Schulen Lernbausteine und diverse Lernplattformen
online zur Verfügung gestellt, deren Nutzung sowohl in den Unterricht
integriert wird als auch den Beteiligten individuell möglich ist. Um
Benachteiligung von Schülern und Schülerinnen zu vermeiden, deren Internetzugriffsmöglichkeit
zu Hause eingeschränkt ist oder nicht vorliegt, stellt das Gymnasium Nottuln
Internet-Arbeitsplätze im Selbstlernzentrum zur Verfügung
Verflochten
mit den allgemeinen Schullaufbahnprofilen liegen am Gymnasium Nottuln
besondere schulspezifische Förderansatzmöglichkeiten vor.
Es
gibt eine Reihe von Modellen zur Förderung leistungsstarker und leistungsbereiter
Schülerinnen und Schüler, denen unterschiedliche Prinzipien zugrunde
liegen: solche, die ein schnelleres Durcharbeiten des für durchschnittlich
begabte Schüler vorgesehenen Stoffs anbieten (Akzeleration des Lernens,
die auch zu einer Schulzeitverkürzung führen kann) und solche, die einen
qualitativ anderen Lehrplan beinhalten (Enrichment:
zusätzliche Angebote). Das Gymnasium Nottuln hat sich für eine
Mischform aus Akzeleration und Enrichment entschieden.
Dabei wird sowohl der individuellen Förderung als auch der Gruppenförderung
Rechnung getragen, denn sinnvolle Maßnahmen zur Förderung von leistungsstarken
Schülerinnen und Schülern sollen eine Vielfalt von unterrichtlichen
und außerunterrichtlichen Ansätzen umfassen,
von denen auch die übrigen profitieren.
Im
Zusammenhang mit unserem Konzept des Förderns und Forderns im Rahmen
eines Gymnasiums ermöglichen wir eine angemessene pädagogische
Betreuung dieser Kinder und Jugendlichen und bieten ihnen zusätzliche
anspruchsvolle und attraktive Lernangebote.
Fremdsprachen
Das
Gymnasium Nottuln bietet seinen Schülerinnen und Schülern seit August
2003 – in Form einer AG - die Gelegenheit sich schulintern auf das DELF,
ein inzwischen weltweit anerkanntes Sprachdiplom, vorzubereiten,
welches unabhängig von Schulnoten nachweist, dass die französische
Sprache in Wort und Schrift angemessen beherrscht wird. Der Begriff steht
für Diplôme d’Etudes en
Langue Française und existiert seit 1985 (Erziehungsministerium). Das
Zertifikat bescheinigt seinem Besitzer die Fähigkeit auf französisch zu kommunizieren (Compétence
de communication). Ziel ist das Bewältigen einer
realen Situation (in französischer Sprache).
Bei
Interesse besteht zudem die Möglichkeit, auf diesen Kenntnissen aufbauend,
das DELF/DALF Zertifikat zu erwerben, welches zum Studium jedes beliebigen
Faches im französischen Sprachraum, und zwar ohne weitere Sprachprüfung
berechtigt. Dieses Angebot gilt für alle interessierten Schüler und
Schülerinnen ab der Klasse 10 sowie für jene, die Französisch in der
Oberstufe abgewählt haben bzw. aus organisatorischen Gründen abwählen
mussten.
Schülerinnen
und Schüler ab der Jgst. 9 können ebenso am Bundesfremdsprachenwettbewerb
teilnehmen (Einzel- bzw. Gruppenwettbewerb), und seit dem Schuljahr
2006/07 bieten wir nach dem Besuch eines Vorbereitungskurses den Erwerb
des Cambridge Certificate an.
Mathematik
und Naturwissenschaften
In
Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern bieten wir regelmäßig
die Teilnahme an besonderen Wettbewerben an. Dazu gehören z.B. die
Känguru-Wettbewerbe, die Schülerakademie in Mathematik oder auch
die Mathe- und Chemieolympiade. Wir kooperieren in diesem Bereich
auch mit anderen Schulen und mit wissenschaftlichen Einrichtungen
(z.B. mit der WWU Münster).