Handy und Internet, Web 2.0 und ICQ: Was Eltern wissen sollten

Die Referentin Victoria Schnier (im Auftrag der Landesanstalt für Medien und des Grimme-Instituts) sprach im Forum zum Thema Handy und Internet.

 

Wenn man nur eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen beachtet, dann kann der Umgang mit dem Handy und dem Internet durchaus sinnvoll und gewinnbringend sein - für Kinder und ihre Eltern. Dies war die Botschaft von Victoria Schnier, die am Dienstagabend als Referentin im Auftrag der Landesanstalt für Medien und des Grimme-Instituts zu einem Elternabend im Forum des Gymnasiums Nottuln war.
Eingeladen hatte der Förderverein des Gymnasiums, und ca. 80 Eltern und Gäste ließen sich in die Welt der Smartphones und Computer entführen und stießen dabei auf das Cyber Mobbing, die Abzockefallen, legale und illegale Angebote, Download- und Urheberrechtsfragen, Gefahren beim ungeschützten Chat im Internet.
Frau Schnier wusste kenntnis- und detailreich über alle diese und weitere Fragen zu berichten und ging dabei ebenso geschickt wie konsequent auf Fragen aus dem Publikum ein. Die Einschätzung des Computerspiels "World of Warcraft" (WoW) stand dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Unterschiede zwischen Instant Messenger und sozialen Netzwerken, Sicherheitsfragen rund um das bekannte SchülerVZ und Möglichkeiten der Kontrolle durch Eltern.
Die Empfehlung der Referentin: Eltern sollen unbedingt mit ihren Kindern im ständigen Gespräch über deren Mediennutzung bleiben, sie sollen sich möglichst gut informieren und verbindliche Absprachen über die wöchentliche Medienzeit ihrer Kinder treffen. So stehen sie der Macht der neuen Medien vielleicht doch nicht ganz so hilflos und unsicher gegenüber, wie es manchmal befürchtet wird.
(Bericht: Heinz Klausdeinken)

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