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Besuch der Bionik-Ausstellung am 23. September 2011

Erkundungstag im Naturkundemuseum

 

Am Freitag, den 23.09.2011 besuchten die sechsten Klassen die Bionik-Ausstellung im westfälischen Landesmuseum für Naturkunde in Münster.

Bionik ist ein Kunstwort und setzt sich aus den beiden Wörtern Biologie und Technik zusammen. Sie beschäftigt sich mit der Entschlüsselung von „Erfindungen der belebten Natur“ und ihrer Umsetzung in der Technik.

Unter der netten und informativen Führung von Frau Kreimeier erkundeten die Schüler zunächst das weiße Eisbärenfell, welches eine gute Tarnung in Eis und Schnee bietet. Eigentlich sollte das Fell schwarz sein, da schwarze Flächen das Sonnenlicht stärker „verschlucken“ (absorbieren) als weiße Flächen und sich damit auch viel stärker erwärmen. Die Schüler konnten dies auch anhand von Experimenten überprüfen.

Die Haare des Bären sind aber, wenn man genau hinschaut farblos und hohl. Sie funktionieren wie kleine Lichtleiterkabel, die das Sonnenlicht auf die schwarze Haut des Bären lenken und ihn somit erwärmen.

Es ging weiter zum Aufbau unserer Oberschenkelknochen, nach deren Vorbild der Pariser Eifelturm konstruiert wurde. Die Schüler bauten im Experiment ebenfalls kleine Türme und Brücken, um Konstruktionspläne der Natur nach zu vollziehen.

Erklärt wurde der Aufbau der Haifischhaut, nach deren Vorbild Schwimmanzüge gefertigt werden. Sie sorgt mit ihrer speziellen Oberfläche (Längsrillen auf den Schuppen) für eine verringerte Reibung unter Wasser, die Fische können sich viel schneller bewegen. Genutzt wird diese Erkenntnis beim Bau von Flugzeug- und Schiffsoberflächen, um den Treibstoffverbrauch zu senken.

Besonders interessierten sich die Schüler für die vielen Roboter, die in der Ausstellung gezeigt wurden. Es gab einen Roboter, der dem Aufbau einer Spinne nachempfunden war, um z.B. bei Erdbeben möglichst schnell und geschickt Verschüttete zu finden.

Durch die vielen Beispiele und Experimente, die die Schüler auch immer selber durchführen konnten, ist diese Ausstellung ein gelungenes Beispiel für die spannende Vermittlung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse. Oder einfacher gesagt, in der Ausstellung haben die Schüler mit Freude gelernt.

Die Ausstellung dauert noch bis zum 17.06.2011 an. Informationen können im Internet unter ww.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Museum-fuer-Naturkunde/Bionik/ eingesehen werden.

Stephanie Ost

 

 

 

 

Klassentreffen der Abiturientia 2006 am 8. Oktober 2011

Wiedersehen nach fünf Jahren

 

Fünf Jahre nach ihrer Entlassung traf sich am Samstag der Abiturjahrgang 2006 des Gymnasiums zu einem Klassentreffen. 53 von 73 ehemaligen Schülern waren gekommen, um sich wiederzusehen und in Erinnerungen zu schwelgen. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, das sie inzwischen an den unterschiedlichsten Orten den verschiedensten Aufgaben nachgehen. Ebenfalls mit dabei waren die damaligen Stufenleiter Wilm Schmitz und Marliese Kosmieder sowie einige Leistungskurslehrer. Den Abiturienten von 2006 war es außerdem erstmalig möglich, ihre alten Abiturklausuren einzusehen. Nach dem Kaffee trinken in der Mensa, das von der Jahrgangsstufe im Rahmen des Projekts „Rent an Abiturient“ organisiert war, ging es weiter in die Pizzeria, wo der gemütliche Teil des Abends begann.

 

Foto und Text: Benedikt Falz