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Biologie

 

Labortag des Bio-LK im MoLAB

siehe Presse Archiv 2007/08

 

 

 

Jgst12: Gewässeruntersuchung am Bulderner See

Am Dienstag, den 21.04.2009, führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Biologie-Grundkurse von Frau Schürmann ein Geländepraktikum am Bulderner See durch (Gruppe 1: 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr u. Gruppe 2: 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr). Die beiden Biologie-Referendarinnen Frau Rikels und Frau Frost unterstützten die Schülerinnen und Schüler bei ihren Arbeiten.
Der Umwelbus Lumbricus, eine mobile Umweltstation von der NUA, stand an diesem Tag für Gewässer-untersuchungen zur Verfügung.
Der günstig gewählte Standort ermöglichte neben der Inspektion des stehenden Gewässers auch die eines Fließgewässers (Kleuterbach). Die Schülerinnen und Schüler untersuchten bei strahlendem Sonnenschein die Gewässerstruktur, das Gewässerumfeld, die Wasserqualität (physikalische und chemische Parameter) sowie die biologische Gewässergüte. Dabei setzte die Artenvielfalt der wirbellosen Wassertiere viele Schüler in Erstaunen. Die auf einem Videoband festgehaltenen Ergebnisse ermöglichen zu jeder Zeit eine Wiederauffrischung der Inhalte.

 

 

 

 

Streuobstwiesenprojekt

Bericht

 

 

 

Schülerwettbewerb

Bericht

 

 

 

Terrarien-AG

 

Nach etwa einem Jahr sehnsüchtiger Erwartung war es soweit. In der Woche vor den Herbstferien konnte endlich das von der Terrarien-AG mit viel Aufwand gebaute Terrarium eingeweiht werden. Zwei kleine Bartagamen (Pogona minima) leben seitdem in dem Glaskasten und bereichern nun die Biologie an unserer Schule.
Die Terrarien-AG wurde vor einem Jahr von den ehemaligen Referendarinnen Frau Frost und Frau Rikkels gegründet. Seit diesem Schuljahr übernahmen dann Hannah Saget und Linda Adorf aus der Klasse 9 im Rahmen eines sozialen Engagements die Leitung und werden dabei von Frau Klein (Referendarin) unterstützt. Während des letzten Schuljahres arbeitete die AG mit viel Aufwand an der Planung und dem Bau eines Terrariums. Zudem musste ein Ferien-Terrarium eingerichtet werden.
Die neuen Bartagamen tragen die stolzen Namen Luna Iurexa und Lucius und befinden sich in ihrem Terrarium in Pavillon 4 der Physik. Seit ihrer Ankunft werden sie mit viel Liebe von den Mitgliedern der AG täglich umsorgt. Neben viel klein geschnittenem Gemüse und Obst bekommen die beiden Reptilien an zwei Tagen in der Woche Grillen, um den Eiweißbedarf zu decken. Wärme- und UV-Lampe gewährleisten ein für die Bartagamen angenehmes Klima.
Während der Ferien werden die Tiere in Familien von Schülern aufgenommen und konnten somit in den Herbstferien von Familie Saget beherbergt und versorgt werden.
Für die Terrarien-AG gilt es also zunächst die tägliche und langfristige Versorgung der Tier zu sichern.

Hannah Saget
Elisabeth Klein

 

 

Fachlehrpläne


Sekundarstufen I und II (G9)


Jgst. Themen, Inhalte a) Fachmethoden
b) Lernmethoden (Lernen des Lernens)
c) Computereinsatz
d) Fächerübergreifendes Arbeiten
5/6 Bau und Leistungen des menschlichen Körpers


Gesundheitserziehung


Bau und Funktion von Samenpflanzen


Ökologische Aspekte bei Samenpflanzen


Bau, Lebensweise und Verwandtschaft ausgewählter Säugetiere, besonders Haustiere


Bau und Funktion des Vogelkörpers


Ökologische Beziehungen bei Vögeln
a)
  • Heftführung
  • Planung, Durchführung und Protokollierung von Experimenten
  • Filmprotokoll
  • Grundlagen der Mikroskopie (Mikroskop-Führerschein)

b)


c)
  • Erstellen eines Steckbriefs als Vorstufe zur Artmonographie (Anwendung Schreibprogramm)
  • Erstellen eines Kreuzworträtsels zum "Vogel des Jahres"
  • Lernprogramme (z. B. zu "Bau und Leistung des menschlichen Körpers)

d)
  • "Bauernhof" mit Geographie
  • "Herz / Kreislauf" mit Sport
7 Fische, Wirbeltiere des Wassers


Amphibien, Wirbeltiere zwischen Wasser und Land


Reptilien, Wirbeltiere des Landes


Stammesentwicklung der Wirbeltiere
a)
  • s. o.
  • Präparationstechniken (z. B. Forelle)

b)


c)
  • Erstellen einer Tabelle

d)
8 Grundlagen ökologischer Beziehungen in Lebensgemeinschaften der Heimatregion
  • Beschreibung des ausgewählten Biotoptyps, z. B. Regenrückhaltebecken, Staatsforst, Wallhecke
  • Pflanzen als Teil der Lebensgemeinschaft - Überwinterungsstrategien; Artmonographie (z. B. Aronstab)
  • Tiere als Teil der Lebensgemeinschaft; Artmonographie (z. B. einheimische Bilche)
  • Pilze als Teil der Lebensgemeinschaft
  • Bakterien als Teil der Lebensgemeinschaft
  • Zusammenfassende und generalisierende Darstellung des Ökologiejahres
  • Natur- und Umweltschutz, möglichst mit Praxisbezug
a)
  • Feldarbeit in der Umgebung der Schule (Exkursionen)
  • Experimente
  • Bestimmen und Erfassen von Organismengruppen
  • Messen und Darstellen von abiotischen Faktoren
  • Ableiten von Regeln aus Untersuchungsdaten
  • Erstellen eines Exkursionsprotokolls und eines Herbars

b)


c)
  • Artmonographie

d)
9 Menschenkunde
  • Stoffwechsel, Stofftransport und Energieumsatz
  • Reizaufnahme, Informationsverarbeitung, Regulation
  • Grundlagen der Vererbung beim Menschen
  • Sexualität, Fortpflanzung und Entwicklung
  • Gesundheitserziehung
a)
  • Experimente; Präparation

b)
  • Kontaktaufnahme zu außerschulischen Stellen, z. B. Drogenberatung, AIDS-Hilfe, Pro Familia, Gynäkologen, ...

c)
  • Genetik-Programm
  • Programme zur Menschenkunde

d)
  • Religion ("AIDS", Drogen, Schwangerschaftsabbruch, genetische Beratung, Gentechnik,...)
  • Sport; Physik (Auge bzw. Ohr)
11 Physiologie: Struktur - Funktion - Wechselwirkung
  • Zelle - Gewebe - Organismus
  • Molekulare Grundlagen, Kompartimentierung, Transport
  • Biokatalyse
  • Betriebsstoffwechsel und Energieumsatz
  • Schwerpunktvorhaben, z. B.:
    • Niere - Ausscheidungszentrum des Körpers
    • Sport - biologisch betrachtet
a)
  • Lichtmikroskop als optisches Instrument; Anfertigen, Färben, Zeichnen und Auswerten von mikroskopischen Präparaten
  • Modelle
  • Erstellen von Bilanzen

b)


c)
  • Einsatz von Lernprogrammen bzw. Internet im Rahmen des Schwerpunktvorhabens

d)
12.1 Ökologische Verflechtungen und nachhaltige Nutzung
  • Nutzung der Lichtenergie zum Stoffaufbau
  • Umweltfaktoren, ökologische Nische - Untersuchungen in einem Lebensraum
  • Wechselbeziehungen, Populationsdynamik
  • Verflechtungen in Lebensgemeinschaften
  • Nachhaltige Nutzung und Erhaltung von Ökosystemen
  • Schwerpunktvorhaben, z. B.
    • Tropenholz
    • Fotosynthese (-Spezialisten)
    • Limnologiekurs am Heiligen Meer
a)
  • Erstellen von Bilanzen
  • Messen und Darstellen von abiotischen Faktoren auf Unterrichtsgängen
  • Bestimmen und Erfassung von Organismengruppen, z. B. Gewässergütebestimmung am Nonnenbach
  • zusammenfassende Auswertung und Fehlerabschätzung
  • Ableitung von ökologischen Regeln aus Untersuchungsdaten/Fachliteratur

b)


c)
  • Interaktive Unterrichtseinheit "Ökologie"

d)
12.2 Genetische und entwicklungsbiologische Grundlagen von Lebensprozessen
  • Fortpflanzung und Keimesentwicklung
  • Molekulare Grundlagen der Vererbung und Entwicklungssteuerung
  • Aspekte der Cytogenetik mit humanbiologischem Bezug
  • Angewandte Genetik
  • Ethische Fragen
  • Schwerpunktvorhaben, z. B.
    • Polymerase-Ketten-Reaktion
    • Human Genom Project
    • Genetischer Fingerabdruck
    • Ein Leben mit Einschränkungen, z. B.
      • Phenylketonurie - molekulare Ursachen, soziales Umfeld
a)
  • Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit mikrobiologischen Objekten
  • Erstellung und Umgang mit Schemata und Modellen

b)


c)
  • Interaktive Unterrichtseinheiten zur Genetik

d)
13.1 Steuerungs- und Regulationsmechanismen im Organismus - Wahlbeispiel Neuronale Informationsverarbeitung, Sinne und Wahrnehmung
  • Molekulare und cytologische Grundlagen
  • Neuronale Verschaltungen und Sinne
  • Wahrnehmung, Gedächtnis, Bewusstsein
  • Schwerpunktvorhaben, z. B.
    • Neuronale Regelkreise im Vergleich zu hormonellen Regelkreisen
a)
  • Modellexperimente

b)
  • Lernstrategien

c)
  • Simulation von neuronalen Vorgängen
d)
13.2 Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten
  • Grundlagen evolutiver Veränderung
  • Verhalten, Fitness und Anpassung
  • Art und Artbildung
  • Evolutionshinweise und Evolutionstheorie
  • Transspezifische Evolution der Primaten
  • Schwerpunktvorhaben, z. B.
    • Humanevolution mit Museumsbesuchen (Naturkunde- und Paläontologisches Museum Münster)
a)
  • Verhaltensbeobachtung und Erstellen eines Ethnogramms
  • Fallanalyse für Evolutionsgeschehen
  • Ordnen und Vergleichen von biologischer Vielfalt mittels Homologiekriterien
  • Vergleich und Beurteilung der Ergebnisse unterschiedlicher Analysemethoden
  • Theoriebildung auf der Basis von Einzelphänomenen und Hypothesen

b)


c)
  • Simulation von Evolutionsvorgängen

d)

 

 

Sekundarstufe I (G8)